Start: Bupsa 2365 m über Pakepani 3060 m Ziel: oberhalb von Surke
Amrit: Tashi schau nach, was Du heute nicht in Deinem Rucksack brauchst, die Dinge trage ich für Dich. Tashi : Das schaffe ich schon. Anne: Jetzt schau schon nach und mach Deinen Rucksack leichter.
Tashi: UPS ……..Mama hier ist ja meine Winterjacke die wir seid Tagen suchen ! Wir glaubten sie schon verloren.
Auch heute starteten wir bei bestem Wetter. Es ging einen abwechslungsreichen Weg hinauf zum Pakepani Pass. Dort oben hatten wir einen tollen Rundblick. Zum einen sahen wir die Wege , die wir gelaufen waren. Die Landschaft mit den Reisterassen und Wäldern, den kleinen Ortschaften und dem Fluss Duth Cosi den wir immer wieder über quert hatten. Zum anderen sahen wir die Landschaft mit den schneebedeckten hohen Bergen des Himalayas,die wir noch vor uns hatten. Und das versprach toll zu werden.
Wir trafen immer öfter auf Wanderer und der Weg wurde einfacher . Bis es anfing leicht zu regnen. Die Steine wurden rutschig und das gehen schwieriger. Bis zum Lunch rechneten wir 2 Stunden, daraus wurden dann 3 Stunden. Der Hunger machte uns mürrisch. Dann die erlösende Lodge. Baje war schon des öfteren hier und wurde freudig begrüßt. Und dann erlebten wir ganz großes Kino:
Ein Guide kam düster blickend herein, lief hektisch hin und her, breitete eine Tischdecke aus, stellte Seife auf den Tisch, hängte Handtücher auf, stellte vor der Tür eine Schüssel mit Wasser auf. Der Sausi wurden Anweisungen gegeben. Sollte der Staatschef kommen? Wir waren neugierig und warteten auch in der Hoffnung, das der Regen nachließ. Und dann ging die Türe auf … ganz normale Touris traten ein. Niemand blickte in die Runde um zu grüssen, unser Baje tat dies dann ganz laut.Die Touris wiederum quittierten dies mit Unverständnis.Wir waren irritiert über das Verhalten und den Aufwand und waren froh mit unseren kleinen, lustigen Truppe unterwegs zu sein.
Der Regen wurde stärker,ließ nach,wurde stärker. Der Weg war nass und rutschig,wir waren müde und wie immer tauchte zum richtigen Zeitpunkt eine Unterkunft für uns auf. Auch wenn wir wieder nicht unser Tagesziel erreichten, wir kehrten ein. Und auch hier war das Motto, je dunkler die Küche, desto besser das Essen.
Baje: ich bekomme keine Flöhe, denn ich habe nicht Alkohol im Blut, sonder Blut im Alkohol.






Sehr schön und immer den Humor behalten 😊