Start: Namche Bazar 3440 m Ziel Thame 3800 m
Es gibt in Nepal ein Phänomen, irgendwann wachsen die Hosen. Ob das am Eseldung liegt durch den wir mehrere Tage gelaufen sind ?
Mit großer Freude starten wir nach Thame Gompa. Dieser Ort, das Kloster Thame liegt wie ein Adlernest am Fels auf 4000 m. Ich war 2 mal dort und jedes mal erlebte ich dort meinen Kraftort, meinen eigenen kleinen Frieden. Ob es auch diesmal so sein wird ?
Tashi gingt es nicht wirklich besser, aber sieht ging tapfer weiter. Opa versuchte Sie immer wieder aufzumuntern. Der Weg war einfach, mit nur wenigen Stufen. Über Namche Bazar sahen wir den Gipfel der Ama Dablam 6814m. Wunderbar ! Je weiter wir in das Tal liefen je imposanter wurde die Bergwelt mit den schneebedeckten Gipfeln. Die Nadelbäumen am Wegrand rochen ähnlich wie in Österreich. Andere Touristen begegneten uns, Sie waren zur Akklimatisation unterwegs. Die Mittagspause verbrachten wir in einer kleinen Ortschaft. Am Wegrand standen Polizisten, die nichts anderes zu tun hatten als uns neugierig zu beobachten. Ihre Schuhe standen sauber geputzt in der Sonne, an den Füßen hatten Sie Nepalibadelatschen. Die ersten Schritte nach der Pause taten immer weh, aber es half nichts wir wollten ankommen.
Und dann endlich kamen sie, diese wunderbaren zotteligen, stolzen, starken Tiere, die Yaks. Tashi hatte so lange auf sie gewartet. Und mit Ihrem erscheinen wurde Tashi’s Stimmung sofort besser. Sie nahm sogar meine 3 kg schwere Kamera ( viel zu schwer für solch eine Tour ) und fotografierte den Rest des Wegs alles was ihr schönes in die Quere kam.
Kurz vor Thame begegneten wir einem Dorfbewohner, der uns erzählte, dass das Gästehaus im Kloster beim Erdbeben zerstört wurde und man dort oben nicht schlafen kann. Traurig entschieden wir uns in Thame zu bleibe und am nächsten Morgen bei guter Sicht zum Kloster zu Gehen.













