Baje ist unterwegs nach Phokara, er fehlt !
Kathmandu war schon immer verrückt, dreckig, bunt ,arm. Jetzt ist Kathmandu nur noch anstrengend. Der Verkehr hat dramatisch zugenommen. Motorroller wohin man geht. Es heißt, das Benzin sei knapp, von Indien aus reduziert. Das kann man nicht glauben.
Wir hatten eine lange Shoppingliste und versuchten diese abzuarbeiten. Die Orientierung in Thamel, dem Touriort, viel uns schwer. Erschöpft gaben wir Mittags auf.
Ich wollte schon immer gegen Nachmittag zur großen Stupa von Bodhanath. Ich hatte bei Google Earth gesehen, dass auch die Stupa beim Erdbeben zerstört wurde, der Wiederaufbau schon wieder begonnen hatte. Nun war ich gespannt, in welchem Stadium Sie sich befand. Und wie schön, das Gebäude war vollständig, nur der weiße Anstrich fehlte noch teilweise. Das goldene Dach war vorhanden. Und natürlich fehlten noch die Gebetsfahnen. Da wieder ein großes Fest bevorstand, herrschte großes Treiben. Die Händler rund um die Stupa nutzen die Situation und waren kaum zum Handel bereit. Wir genossen die Stimmung in der Dämmerung.
Nach erfolgreichem Beutezug und einem letzten mal Dhal Bhat essen, haben wir die Säcke gut verschnürt und sitzen auf dem Hotelbett um diesen Eintrag zu schreiben.
Für mich war unser Generationentrekk eine wunderbare Erfahrung und eine wertvolle Zeit mit Baje und Tashi. Das kann uns niemand mehr nehmen. Danke an Baje und Tashi.

