Nachdem wir ca 15000 Höhenmeter zu Fuß zurück gelegt hatten, ging es mit dem Flieger zurück nach Kathmandu. Für mich mit die größte Herausforderung des Urlaubs. Ich fliege nicht gerne ! Dieses mal hatte ich mir vorgenommen den Flug zu genießen.
Der Flughafen Lukla ist sehr speziell und alles passiert pistare pistare. Wir konnten uns überall aufhalten, in den Außenbereich gehen um zu fotografieren. Die Sicherheitskontrollen waren sagen wir mal dürftig. Hauptsache keine Feuerzeuge im Handgepäck. Dann kam es wie immer, ohne zu wissen warum hatte der Flieger 1,5 Stunden Verspätung. Und dann läuft es folgendermaßen ab. 3-4 Maschinen kommen angeflogen, Gepäckwagen werden an die Flugzeuge geschoben, Gepäck, Eier, Kühlschränke und alles was das Herz begehrt, ausgeladen, Gepäck eingeladen 18 Mensche steigen aus und wieder ein, der Pilot schaut nach dem Rechten, die Türe schließt sich und das ganze dauert 5 Minuten. Wir haben die Zeit gestoppt. Dann gehen die Maschinen auf Position, geben Gas und los geht es. Die Landebahn ist sehr kurz, das Flugzeug schiebt sich über die Bergkante, macht eine Linkskurve und fliegt aus dem Tal heraus.
Also bis zur Linkskurve fand ich alles ganz lustig, ich konnte sehen wo wir gelaufen sind, konnte die Lodge erkennen, in der die Küche sehr dunkel und das Essen sehr lecker war. Und dann kam das erste Luftloch…. Ich schaute zu Tashi die neben mir saß, Sie schien den Flug zu genießen, das war gut. Das nächste Loch kam und zum ersten mal hat mein Kind meine Hand gehalten und nicht ich Ihre.
Nach 3 gelutschten Bonbons, laut Tashi und Baje, setzten wir schon wieder auf. Boden unter mir zum Glück.
Und nun wartete das Abenteuer Kathmandu auf uns. Wir wollten noch einiges erledigen, denn Baje wollte ja am nächsten Tag mit dem Bus nach Pokhara. Er hat noch 3 Wochen Zeit und will dort in der Region mit einem Freund Motorrad fahren, Raftig und Paraglidig machen. Je oller je doller !!! Soll er, ich gönne es Ihm.
Aber erst einmal wollten wir die letzten Stunden genießen und mit einem schönen Dhal Bhat Essen abschließen. Dieses Essen hat Tashi einen lustigen Spitznamen eingehandelt, den darf ich aber nicht verraten.

